Da nicht jeder Interesse hat, sich gleich tiefer in alle folgenden Themen einzulesen – es ist nämlich inzwischen ganz schön viel geworden – beschreibe ich auf dieser Eingangsseite in kurzen Zügen die Behandlung mit klassischer Homöopathie nach den miasmatischen Grundlagen Hahnemanns, sowie die Ergänzung durch die Diagnostik mit Elektroakupunktur nach Dr. Voll. Anschließend können Sie sich über den linken Navigationsbereich sowohl in die für Sie interessanten Themen vertiefen, als auch die Praxis (München-Lehel, St.-Anna-Platz) in ein paar Bildern kennen lernen.
Termine versuche ich nach Vereinbarung nach Ihren Möglichkeiten
einzurichten und können in Ausnahmen auch am Wochenende liegen. Die Kontaktdaten bitte ich, der Kontaktseite
zu entnehmen. Telefonisch bin ich täglich zu erreichen. Um Gespräche in
der Praxis nicht zu unterbrechen bitte ich aber, dass Sie in solchen
Fällen eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.
Neue oder inhaltlich stark veränderte bzw. neu formulierte Beiträge werden auf dieser Hauptseite bis zur nächsten Aktualisierung mit NEU gekennzeichnet, so dass Sie sich bei neuerlichem Besuch einen schnellen Überblick über die Veränderungen der letzten Zeit verschaffen können.
Mein Anspruch an die folgenden Inhalte ist, PatientInnen und Interessierten in möglichst sachlicher Weise über die ursprüngliche, unverfälschte Therapie mit Homöopathie zu informieren, möglichst verständliche Erklärungen, sowie neue Gedankenansätze zu geben. Zudem werde ich ihnen kurz die Diagnostik mit Hilfe der Elektroakupunktur nach Dr. Voll – kurz EAV genannt – vorstellen, die mir zu einem wichtigen Hilfsmittel in der Anamnese und ein Maßstab in der Beurteilung des Heilungsverlaufs geworden ist.
Der Begriff Homöopathie steht als Therapie für einen Teilbereich der Naturheilkunde, wobei nicht jede naturheilkundliche Anwendung Homöopathie ist, wie dies oft fälschlich angenommen wird. So berichten viele PatientInnen, dass sie schon einmal beim Homöopathen waren, meinen damit aber einen Heilpraktiker. Andere glauben, schon homöopathische Arzneien genommen zu haben, verwechseln diese aber mit naturheilkundlichen Arzneimitteln. Homöopathie wurde erstmals von Dr. Samuel Hahnemann in einem ganzheitlichen Konzept zur Behandlung von körperlichen und psychischen Leiden therapeutisch gezielt eingesetzt. Sie wird sowohl von Ärzten, als auch von Heilpraktikern angewandt. Grundsätzlich behandeln beide Berufsgruppen gleichartig in Bezug auf Homöopathie, doch innerhalb der Homöopathie gibt es stark voneinander differierende Methoden. Bezeichnungen wie "Arzt", "Homöopathie" oder "Heilpraktiker" bieten hier keinen Maßstab. Die Art der Arbeitsweise ist entscheidend. Abgesehen von einigen Eigenschaften, wie z. B. Rädern oder dem Verbrennungsprinzip würde auch niemand behaupten wollen, dass alle Autos gleich sind. Ganz davon abgesehen, dass es auch noch auf den Fahrer ankommt. :) Auch die homöopathische Behandlung hängt entscheidend vom Anwender ab. Es ist eine Tatsache, dass Homöopathie heute in aller Munde ist und vermehrt angeboten wird, aber Sie müssen entscheiden, welcher Anwendungsart Sie sich zuwenden möchten. Eine homöopathische Ausbildung über Jahre und ständige Praxistätigkeit mit entsprechender Weiterbildung folgt keiner Mode, sondern Gesetzen von Krankheit und Heilung.
Um für die PatientInnen die Ausbildungs-Qualität des Behandlers deutlich zu machen, wurde vor einigen Jahren begonnen, Homöopathen nach bestimmten Kriterien zu überprüfen und Zertifikate zu verleihen. So wurde ich als Therapeut durch die Stiftung Homöopathie Zertifikat zertifiziert, womit u.a. auch der nachweisliche Besuch von Weiterbildungen verknüpft ist.
Auf dieser Seite werde ich versuche, meine persönliche Arbeit mit Homöopathie in aller Kürze zu umreißen. Auf den folgenden Seiten finden Sie dann auch detailliertere Erläuterungen.
Oft höre ich in der letzten Zeit das Pauschalurteil, dass Homöopathie doch eine völlig überholte Methode sei. Die klassische Homöopathie, wie Hahnemann selbst sie lehrte, basiert auf Naturgesetzen, die unveränderlich sind, weshalb die Methode nicht, wie in anderen Bereichen, alle 20 Jahre neu erfunden zu werden braucht. Die konsequente Weiterentwicklung von Hahnemanns Grundideen hat zu einer Arbeitsweise geführt, mit deren Einsatz auch schwere Krankheiten, oft "chronisch" oder "unheilbar" benannt, heilbar sind. Einzige Voraussetzung hierfür: Die Behandlung muss individuell auf die spezielle Symptomenlage mit allen Auffälligkeiten und Variationen abgestimmt und die Verordnung dazu ähnlich sein. Dies ist keine schöne Phrase, sondern bestätigt sich mit jeder gelungenen Behandlung in der Praxis erneut.
”Similia similibus curentur” (Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden) ist ein Grundsatz, den Hahnemann durch seine Forschungen, Beobachtungen und Selbstversuche erkannte. Das heißt, nur eine Arznei, die einen der Krankheit ähnlichen Zustand am Gesunden hervorrufen kann, hat die Kraft einen solchen Zustand im Krankheitsfall auch zu heilen. Die Ähnlichkeit zu akuten und chronischen Beschwerden muss unter allen Umständen eingehalten werden, da sich sonst keine oder u.U. sogar eine negative, Symptome unterdrückende Wirkung zeigt.
Eine akute Erkrankung macht auch ein akutes Vorgehen nötig. Diese, wie auch die Mischung verschiedener Strategien im therapeutischen Vorgehen sind in jeder Behandlung nötig. Es gibt akute Krankheiten, wie z. B. eine Erkältung, die durch eine treffende Akutbehandlung leicht beeinflusst werden kann, doch erst die chronische Behandlung schafft es, die Veranlagung hierzu so weit wie möglich zu beseitigen. Das trifft besonders auf die sog. chronischen Krankheiten (Rheuma, Krebs u.a.) zu, die auch akut behandelt werden müssen, was sich nach der aktuellen Symptomatik orientieren muss. Diese verschiedenen Therapiestrategien erfordern meist ein ausführliches Erstgespräch, sowie eine anschließende Analyse der vorliegenden Problematik aus den Blickwinkeln der Toxikologie (Gifte), Mikrobiologie (Infektionen), Psychologie und Miasmatik (hier im Sinne einer ererbten Grundbelastung).
Zur Behandlung stehen mir als Behandler die verschiedensten Ausgangsstoffe von der Urtinktur bis hin zu homöopathischen Hochpotenzen zur Verfügung, deren ausführlichere Beschreibung und Herstellung an anderer Stelle erfolgt. Die Arznei und deren Verordnung wird von mir nach vergangenen Gesichtspunkten (familiär bekannte Erkrankungen, eigene Vorgeschichte) und der augenblicklichen Situation (geschilderte und zu beobachtende Symptome) festgelegt, um bestmöglich ein entsprechendes homöopathisches Arzneimittel zu verordnen. Gerade weil heute viele Arzneimittel im Internet nachgelesen werden könnnen, gehört ein Stück Vertrauen in die Arbeit und Erfahrung des Verordners zur Behandlung. Andernfalls würde ich Ihnen raten, die Homöopathie selbst zu erlernen.
Sie ergibt sich sowohl aus der Gesamtheit aller Symptome, unter denen Betroffene aktuell leiden, als auch aus allen in der Vergangenheit aufgetretenen. Hinzu kommen noch Krankheitsbilder, die sich in der Familiengeschichte finden. Aktuelle und frühere Giftstoff- und Arzneimittel-Belastungen müssen ebenso mit erfasst werden, wie körperliche und psychische Traumata oder eine schwierige Lebenssituation.
Die
Diagnostik mit Elektroakupunktur (EAV) wird von mir in der Praxis
häufig verwendet, um zum einen den Energiefluss der Meridiane
beurteilen zu können, zum anderen, um Belastungen durch Giftstoffe,
Impfungen, Medikamente, Störfelder und unklare Krankheitsherde im
Körper abzuklären. Im Gegensatz zur "Traditionell Chinesischen
Medizin", die die Akupunkturpunkte zu therapeutischen Zwecken
behandelt, werden in der EAV keine Nadeln gesetzt, sondern es werden
ca. 80 bis 120 Punkte an Händen und Füßsen mit einem stumpfen Messkopf
gemessen, um sich einen Überblick über die Energie dieser Meridiane
(Energieleitbahnen) zu verschaffen. Die Messung ist bis auf wenige
Ausnahmen vom Druck abgesehen schmerzfrei.
Dr. Voll musste zu seiner Zeit viele neue Wege gehen, von der Entwicklung eines geeigneten Messgerätes bis hin zur Interpretation der einzelnen Punkte. Die EAV stellt für mich eine Unterstützung der klassischen Homöopathie dar, weil damit Behandlungsblockaden so leichter erfassbar werden. Zudem ist es möglich, Krankheitstendenzen extrem früh aufgrund von Verschiebungen im energetischen Bereich zu erfassen, weshalb die EAV durchaus als energetische Früherkennung bezeichnet werden könnte. Das Ergebnis der Messung fließt dann in meine Überlegungen zur homöopathischen Verordnung ein.
Aufgrund der zunehmenden Tendenz der letzten Jahre zur Selbstbehandlung und der bald nicht mehr überschaubaren Schwemme an entsprechenden Büchern mit teilweise haarsträubenden Hinweisen, möchte ich an dieser Stelle deutlich darauf hinweisen, dass alle Informationen dieser und der folgenden Seiten Ihnen die Homöopathie, ihre Grundlagen und Gesetze nahebringen soll, eine Beschreibung meiner Arbeit und der daraus resultierenden Erfahrungen darstellt und keine Anleitung, an sich selbst mit homöopathischen Arzneien zu experimentieren. Ohne die zugrunde liegenden Gesetze zu kennen oder die Reaktionen auf Einnahmen beurteilen zu können - was die entsprechende Erfahrung im Umgang mit homöopathischen Arzneien voraussetzt - sollte hiervon dringend Abstand genommen werden.
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Vielen
Münchnern ist der St-Anna-Platz ein Begriff, da er durch das dortige
Kloster wohl auch als eines der kirchlichen Zentren von München
bezeichnet werden kann. Mich begeistert die Lage der Praxis, da ich die
räumliche Nähe der dortigen Kirche schätze. Zudem blühen während des
Jahres immer wieder wundervolle Rosenbüsche vor dem Fenster. Durch die
für Münchens Verhältnisse sehr ruhige und doch zentrale Lage, ist es
für mich als Heilpraktiker dort sehr angenehm zu arbeiten und ich hoffe
immer, dass Patienten und Patientinnen sich nicht nur durch die
Behandlung sondern auch die schöne Lage angesprochen fühlen. Ich würde
mich freuen, auch Sie in meiner Praxis begrüßen zu dürfen.
Diese Praxis unterstützt die Aktion: