DER HEILUNGSVERLAUF - AUFGABEN DES PATIENTEN

Natürlich ist es von unschätzbarem Wert, sich als Patient im Verlauf der Behandlung und auch anschließend schädlicher Einflüsse zu enthalten. Es gibt bestimmte Stoffe, die sich mit der Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels nicht vertragen und dieses in seiner Wirkung behindern können. Dies wird häufig im Zusammenhang mit Kaffee und Campher, sowie ätherischen Ölen erwähnt. Allerdings beobachtete ich dies in der Regel nicht wirklich häufig, was aber möglicherweise auch mit den von mir überwiegend verwendeten Q-Potenzen zusammen hängt.


Von großer Wichtigkeit ist die Selbstbeobachtung des Patienten im Verlauf der Therapie, da der Körper signalisiert, wie ihm das Mittel bekommt, ob die Dosierung gut gewählt ist und ob der Behandlungsverlauf stimmt, der nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit ablaufen muss. Die im Verlauf der Behandlung auftretenden Veränderungen sind von entscheidender Bedeutung und sollten vom Patienten genau beobachtet und protokolliert werden. Anhand dieser Beobachtungen kann überprüft werden, ob die Behandlung den gewünschten Verlauf nimmt. Ist dies nicht der Fall, muss gegebenenfalls ein anderes Arzneimittel verordnet werden, dass besser dem Ähnlichkeitsgesetzt entspricht. Wenn sich die Symptomatik ändert und möglicherweise auch das aktuell zu behandelnde Miasma geändert hat, wird es nach einer gewissen Zeit immer notwendig sein, die Verordnung zu überprüfen und ggf. zu verändern. Auch wenn ein Stillstand im Heilungsverlauf sichtbar wird, ist eine treffende Folgeverordnung notwendig.


ERNÄHRUNG - DU BIST, WAS DU ISST

Eine spezielle Diät erwarte ich von meinen Patienten in der Regel nicht. Es kann jedoch in einzelnen Fällen notwendig sein, bei deutlichen Unverträglichkeiten auf die entsprechenden Nahrungsmittel zeitweise zu verzichten. Dies verhällt sich aber bei allen schwächenden Reizen ähnlich. Im Allgemeinen sollte die Ernährung nach dem Gesichtspunkt ausgewählt werden, was dem Körper Kraft gibt und den vollen Wert für ihn hat. Dies sehe ich grundsätzlich in möglichst frischer Nahrung, wobei der Fleischanteil eher klein, der Rohkostanteil dafür größer sein darf. Die heutige Tendenz zu industriell vorgefertiger Nahrung nützt unserem Körper eher weniger, der Industrie dafür umso mehr. Je weniger Gift, Zusätze, Geschmacksverstärker, denaturierte Fette, künstliche Aromen oder allgemein Chemie in unserer Nahrung ist, desto weniger kann auch darin sein, was in irgend einer Weise arzneiartige Wirkung auf unseren Körper entwickeln kann. Vor solchen Wirkungen müssen wir uns mit allen Mitteln schützen. Hier dürfte auch ein Grundproblem der Genmanipulation unserer Nahrung liegen, denn für den Gentransport werden Viren verwendet. Hierbei kann ich mir gut vorstellen, dass nicht genau bekannt ist, wo das Gen genau eingebaut wird, welche anderen und möglicherweise gefährlichen Gensequenzen unwissentlich mit eingebaut wurden, und in welcher Weise sich diese auf uns auswirken werden. Sie würden sicher kein Benzin unsicherer Qualität in Ihr Auto tanken, von dem Sie nicht wissen, ob es den Motor möglicherweise beschädigt. Beim Essen kann uns dies doch nicht weniger wichtig sein, nur weil der Schaden vielleicht nicht so schnell und offensichtlich ist.


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