“WER GLAUBT, ETWAS ZU SEIN, HAT AUFGEHÖRT, ETWAS ZU WERDEN!“

(Philip Rosenthal)


MEINE ZEIT VOR DER HOMÖOPATHIE

Roland Kauke mit Liuto forte

1965 im Allgäu geboren kam ich 1988 nach München, um als Volontär am Opernstudio der Bayrischen Staatsoper meine Ausbildung als Bariton fortzusetzen. Durch die nötige Stimmfachwechsel zum Tenor und gesundheitliche Probleme wurde es mir in der Folgezeit nicht möglich, dieses gefasste Ziel weiter zu verfolgen. Seit einigen Jahren intensiv klassische Gitarre spielend, entdeckte ich in den letzten Jahren auch die Lauteninstrumente. Musik spielt nach wie vor eine wichtige Rolle in meinem Leben und in dem Begriff "Harmonie" sehe ich auch enge Bezüge zur klassisch homöopathischen Behandlung.


Erster beruflicher Kontakt zur Medizin

Nachdem einiger Zeit der Entscheidungsfindung entschloss ich mich in den medizinischen Bereich zu gehen, den ich bereits früher schon als Alternative zur Musik sah.

Eine einjährige Arbeit auf der Station eines Krankenhauses war für mich der Einstieg, dem die Ausbildung zum Masseur/med. Bademeister in München-Harlaching folgte. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung arbeitete ich in diesem Beruf, wobei mir die fehlende Dauerhaftigkeit der Behandlungserfolge, als auch die große körperliche Belastung Probleme bereitete.

Nach der erfolgreichen Heilpraktikerprüfung 1998 begann ich Anfang 1999 mit klassischer Homöopathie in der eigenen Praxis zu arbeiten. Anfang 2004 zog ich nach den Anfangsjahren in der Nähe des Goetheplatzes mit der Praxis an den wunderschönen St-Anna-Platz im Münchener Lehel.


HOMÖOPATHIE WIRD EIN ZENTRALES THEMA

Die homöopathischen Ursprünge beginnen im Jahr 1992. Während des Erziehungsurlaubs wurde ich auf die klassische Homöopathie aufmerksam. Nachdem dem Studium des 6. Organon Hahnemanns (Das Grundlagenwerk zur Homöopathie) wurde mir klar, dass ich darin den Schlüssel für eine dauerhafte Gesundheit finde. Nach einigen Eigenversuchen war damit meinen zukünftigen Weg vorgezeichnet.

Werke bzw. Autoren zum Studium der Homöopathie (Theorie, Arzneimittellehre, Arzneifindung) sind und bleiben für mich:

  • Hahnemann - alle Werke, besonders "Organon 6. Auflage im Originaltext", "Die Theorie der chronischen Krankheiten"
  • "Symptomenlexikon" - Buch und Computerprogramm von U. Plate nach der Idee Hahnemanns
  • J.H. Allen "Die Chronischen Krankheiten - Die Miasmen"
  • Risch/Laborde "Die hereditären chronischen Krankheiten"
  • H.C. Allen, "Leitsymptome und Nosoden"
  • C.M. Bönninghausen, "Therapeutisches Taschenbuch"
  • C.M. Boger, "synoptic key" und "General analysis"
  • W. Boericke, Materia Medica und Repertorium
  • J.C. Burnett, div. Schriften
  • J.H. Clarke, Arzneimittellehre
  • G.H.G. Jahr, "Handbuch der Hauptanzeigen", "Klinische Anweisungen", "Therapeutischer Leitfaden"
  • Julian, "Materia medica der Nosoden"
  • J. Mezger, "Gesichtete Arzneimittellehre"
  • Synthesis 7 (Buch), das auch Kent's Repertorium enthält,
  • u.a.
  • Sehr wichtig ist mir der Austausch mit klass. homöopathisch arbeitenden KollegenInnen. Hierzu besuchte ich eine Vielzahl verschiedener Kurse, um dieses Wissen zu vertiefen und 2-3x jährlich nehme ich auch an Fachfortbildungen zu verschiedenen Themen teil.

    Um die Qualität meiner Arbeitsweise deutlich zu machen, ließ ich mich von der SHZ - Stiftung Homöopathie Zertifikat überprüfen und erhielt deren Zertifikat Mitte 2007. Diese Zertifizierungsstelle überwacht auch die regelmäßige Weiterbildung.

    Bisher beschäftigte ich mich intensiv mit der Arbeitsweise von Hahnemann, Bönninghausen, C.M. Boger, G.H.G. Jahr deren Werke ich viel verwende und arbeite daran für mich eine Materia Medica (Arzneimittellehre und -bilder) zu erarbeiten, die die verschiedenen Aspekte einer Arznei (Grundstoff, Chemie, Physik, Geschichte, Klinik, homöopathische Arzneimittelprüfung, ...) erfasst. Meine Arbeitsweise soll sich immer den Erfordernissen der Praxis und dem Anspruch nach erfolgreicher Therapie selbst schwerster Krankheiten anpassen, was ein ständiges Erweitern des eigenen Horizontes erfordert.

    Zur Weiterbildung besuche ich wie oben angesprochen regelmäßig Fortbildungen. Außerdem arbeitete ich seit 2002 in einem mehrmals jährlich stattfindenden Arbeitskreis mit. Diese Form der Weiterbildung stellt einen bedeutenden Teil zur Vertiefung meiner Arbeit dar, da sowohl Arzneimittel, als auch Praxisfälle und medizinisches Wissen durch qualifizierte Mitglieder von homöopathischer und "schulmedizinischer" Seite beleuchtet werden können.

    Mein Bestreben ist es, an den Quellen der Homöopathie zu bleiben ohne neue Gesichtspunkte kategorisch auszuschließen, diese aber ggf. auch kritisch zu hinterfragen. Die Miasmatik, wie Hahnemann sie lehrte, ist ein wichtiger Ansatz meiner Behandlungen. Die aktuellen Symptome, und hier besonders die psychischen, aber auch die beliebten typologische Zuordnungen - die ich in meiner Arbeit oft gar nicht bestätigen kann - müssen sich in die Miasmatik einfügen. Bei der Auswahl von Arzneien leiten mich diese miasmatischen Überlegungen, aber auch klinische und Ergebnisse aus der Elektroakupunktur-Diagnose, die ich seit Januar 2006 in die Praxis integriert habe, fließen hierbei mit ein. Ziel jeder Behandlung muss sein, so viel Harmonie und Gesundheit wie im einzelnen Fall möglich ist, zu erreichen.

    “Als Musiker kann ich nicht anders, als an die Homöopathie zu glauben, da der Geigenspieler weiß, wie sein gesamter Ausdruck von der winzigsten, subtilsten, unendlich kleinen und feinen Tonveränderung abhängt. (Yehudi Menuhin)“


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